mos maiorum

Übersetzt heißt diese Phrase „Sitte der Vorfahren“ und ist ein zentraler Begriff des römischen Selbstverständnisses. In nahezu allen römischen Lebensbereichen – Religion, Alltag, Politik usw. – war es üblich, den althergebrachten Bräuchen zu folgen, die als Maßstab für das eigene Handeln galten und von den Zeitgenossen als solcher reflektiert wurden.